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(Wirres) Konzept zum Aufbau eines MeshCore- Netzes in der Wesermarsch
MeshCore braucht Repeater, die brauchen einen Ort und kosten Geld. Geld kriegt man über Spenden, dafür sollte man aber am besten ein gemeinnütziger Verein sein, und da nun nicht jeder Stadtteil seinen eigenen Verein gründen sollte (damit bekäme man die übergreifenden Fernverbindungen niemals abgerechnet), sollte man nach einem Dachverband Ausschau halten. Für Brake wäre das wohl HanseMesh, aber weder auf deren Website noch irgendwo in Google habe ich bislang etwas gefunden, was man als konstruktiven Plan für einen Netzaufbau bezeichnen könnte.
Das ist in zweierlei Hinsicht blöde, denn einerseits wäre es viel schöner, sich ins gemachte Netz zu legen als sich selber was einfallen lassen zu müssen, und andererseits werden sicherlich derzeit an vielen Orten darüber Gedanken gemacht, und von den vielen Ideen sollte am Ende nur Eine übrig bleiben, d.h. alle Anderen arbeiten für die Tonne.
Apropos Arbeiten für die Tonne- hier mein Konzeptvorschlag:
Wie man durch Spenden ein Repeaternetz finanzieren könnte
Erst mal ein paar Begrifflichkeiten definieren:
- User: Diejenigen, die MeshCore nutzen würden, aber selber nicht das Wissen, das Geld oder den Platz haben, sich selber einen Repeater unter die Decke zu schrauben
- Bautrupp: Die (relativ kleine, gewählte) Ansammlung von Wissenträgern vor Ort (der
Region), die den Aufbau, dieUserundTurmbesitzeraktiv betreuen und das Netz überwachen. - Turmbesitzer: Diejenigen, denen das Ganze möglicherweise ziemlich egal ist, die aber die Eigentümer der Lokalitäten sind, wo der
Bautruppgerne Repeater aufhängen möchte - Region: Örtlich begrenzter Bereich (meistens eine Stadt), für deren Ausbau die
Userspenden können. Die einzelnenRegionensind durchFernleitungenmiteinander verbunden - Fernleitungen: Wie man von
RegionA nach B kommt, liegt in der Verantwortung desBautrupps. Der einzelneUserkann schlecht entscheiden, welcher konkrete Repeater auf dem freien Land denn nun wirklich notwendig ist, darum spendet derUsernur aufFernleitungenan sich, die Verteilung auf konkrete Repeater-Stationen übernimmt derBautrupp. JedeFernleitungist einerRegionzugeordnet; so könnte dieRegionBrake z.b. dieFernleitungenOldenburg, Elsfleth, Nordenham und Bremerhaven haben.
Dann bräuchte man einen gemeinnützigen Verein, der mitspielt, einen Vereins-Spenden- Dienst wie z.B. Zeffy und eine dazu „parallelgeschaltete“ Website (ab jetzt WS genannt). Damit passiert dann folgendes:
Der User meldet sich an der WS als neuer User an.
Aufnahme möglicher Repeater- Orte
Jeder kann (auf einer Karte?) Vorschläge machen, wo ein Repeater Sinn machen würde. Diese Vorschläge werden mit leichtem Random Offset auf der Karte dargestellt, damit nicht jeder gleich erkennen kann, dass sich Klaus Müller in der Schwuppelstr.7 der Einrichtung eines Repeater verweigert. Der Bautrupp aber bewertet die Vorschläge und kennt die exakten Namen und Koordinaten und geht aktiv auf den potentiellen Turmbesitzer zu, um ihn zu einer Teilnahme zu überreden. Stimmt dieser grundsätzlich zu, erklärt er damit seine Bereitschaft. Auf solche Turmbesitezr in Bereitschaft können die User spenden.
Ablauf einer User- Spende
Der User sucht sich auf der WS den Staat, das Bundesland und die Region, für die er spenden möchte 1) und beantragt eine SpendenID (technisch: ein OTP). Davon kann er auch viele haben, sie bleiben ihm lebenslang zugeordnet.
Dann geht der User auf die Seite des Vereins-Spender-Anbieters und spendet einen Betrag, zwingend mit Angabe der SpendenID als Verwendungszweck.
Die WS holt sich die Buchungen vom Spendedienst, ordnet den gespendeten Betrag der SpendenID des Users zu und informiert ihn.
Der User hat jetzt ein Guthaben über seinen Spendenbetrag für die von ihm gewählte Region und kann dieses Guthaben auf einzelne Standorte in Bereitschaft oder auf Fernleitungen verteilen. Solange diese Standorte sich noch in Bereitschaft befinden, kann der User seine Auswahl noch beliebig verändern.
Beschluß des Baubeginns
Durch die o.g. Spenden steht für jeden Turmbesitzer oder Fernleitung mehr oder weniger Geld bereit. Erreicht dieser Betrag die Einrichtungskosten, macht sich der Bautrupp auf dem Weg zum Turmbesitzer. Dort angekommen, setzt er den Status des Standorts für die Dauer seiner Anwesenheit vorübergehend auf Freeze, um die Eventualität zu vermeiden, dass der User ausgerechnet in diesen magischen fünf Minuten seine Spende zurückzieht.
Der Turmbesitzer unterschreibt den Vertrag, der Status wechselt zu Baubeginn, und es wird chronologisch sortiert jedem User der Spendenbeitrag vom Guthaben abgezogen, was er auf diesen Standort gespendet hatte, bis der Einrichtungspreis zusammen ist. Dieser Preis wird vom Spendenguthaben abgezogen und damit die Aufwände bezahlt. Der Bautrupp kümmert sich um den Aufbau, bis für den Turmbesitzer der Status Aktiv gemeldet werden kann.
Deckelung des Spenden- Aufkommens
Da man Spenden schlecht zurück geben kann, wenn man zuviel Geld in der Vereinskasse hat, soll die WS dabei helfen, zu viel Spenden zu verhindern: Man kann ja nur Spenden auf Standorte im Status Bereitschaft spenden. Wenn diese aber bereits ausreichend gedeckt sind oder in der Region gar keine Repeater mehr geplant sind, weil die Abdeckung bereits optimal ist, dann kann der User auf der Region auch keine neuen SpendenIDs erzeugen. So fliesst dann nicht (all)zuviel Geld in die Spendenkasse - und es ist in der Verantwortung des Bautrupps, immer für ausreichend Bauvorhaben zu sorgen, damit man was zu be-spenden hat.
Buchführung
Die WS muss die o.g. Vorgänge auch buchhalterisch darstellen können, damit man nachweisen kann, wo die Kohle geblieben ist.
